20. Juni 2018

Anrainer freuen sich auf die Landesgartenschau

Etwa 40 Oberbürgermeister, Bürgermeister und Touristiker rund um den Bodensee kamen am Dienstag auf Einladung von Oberbürgermeister Jan Zeitler nach Überlingen um sich über die Landesgartenschau im Jahr 2020 zu informieren. Viele brachten erste Ideen mit, wie sie sich an der Großveranstaltung beteiligen könnten. Denn die Ausstellung soll - passend zur Region – unter anderem eines sein: grenzenlos. „Mit der Landesgartenschau bekommen Sie eine Plattform mit internationalem Publikum", betonte LGS-Geschäftsführer Roland Leitner beim Auftakt der Veranstaltung im Museumssaal.

Wie stark, wie oft und in welcher Form sich eine Gemeinde einbringen möchte, ist den Kommunen überlassen. „Wir sind für alles offen“, betonte Leitner. Von einem Abend, Tag, Wochenende bis zu einem eigenen Themenfeld sei alles möglich. „Sie müssen nichts. Sie dürfen nur“, ergänzt LGS-Geschäftsführerin Edith Heppeler. Städtetage, an denen sich ein Ort als ganzer präsentiert, sind ebenso denkbar wie touristische Zusammenarbeit und themenbezogene Beiträge. „Die können aus den unterschiedlichen Bereichen stammen. Von Natur, Ökologie, Wasser, Sport, Kultur über Gesundheit, Familie, Kulinarik bis hin zur Internationalität“, sagt Annette Stoll-Zeitler, die bei der LGS-GmbH unter anderem für die Ausstellung verantwortlich ist.

Mit dem Sichtwort Internationalität kennt sich die Gemeinde Büsingen am Hochrhein besonders gut aus. Umrahmt von Schweizer Gemeinden, kann sich die dortige Verwaltung vorstellen, den Gartenschaubesuchern das Leben in einer Exklave näher zu bringen. Auch aus der Schweiz kamen bereits Vorschläge. So überlegt die Stadt Schaffhausen über eine Schiffsverbindung oder einem gärtnerischen Beitrag mit dem LGS-Team zusammenzuarbeiten.

Spätestens beim Gang über den Uferpark und beim Ausklang im Garten der LGS-Geschäftsstelle, der 2020 auch zu den Ausstellungsbereichen gehören wird, waren sich die Gäste einig: Die Landesgartenschau Überlingen soll über die Region hinaus strahlen.