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LGS-Bericht im Gemeinderat

24.01.2018

Im Mittelpunkt des monatlichen Berichts der Geschäftsführung der Landesgartenschau Überlingen 2020 GmbH im Gemeinderat stand in der jüngsten Sitzung unter anderem der hohe Wasserstand des Bodensees.

 

Roland Leitner: „Der zweite Bauabschnitt ist nach der Winterpause der Baufirma planmäßig wieder angelaufen. Im Uferbereich erschweren allerdings das unkooperative Verhalten des Bodensees und die anhaltend nasse Witterung den Arbeitsfortschritt bei der Uferbefestigung.“ Zum Stand der Baustelle sagte der Geschäftsführer, dass der augenblickliche Pegelstand um einen Meter höher sei als im vergangenen Jahr um diese Zeit.

 

 „Wir alle am See sind von dem Rekordpegel betroffen. Wie uns die Experten vom Landratsamt sagten, gab es seit 20 Jahren keinen solchen Pegelstand. Wir sind im Augenblick bei 3,85 Metern, das ist ein Wasserstand, der eher an Pfingsten üblich ist.“ Auf der Baustelle wurden zunächst 50 Sandsäcke eingesetzt, um das Wasser abzuhalten, die allerdings nicht den gewünschten Erfolg hatten. „Deshalb haben wir in Abstimmung mit allen Beteiligten den Baustellenablauf geändert. Das heißt, wir bauen weiter. Es gibt keinen Stillstand. Allerdings beginnen wir jetzt mit der zweiten Reihe der Uferbefestigung und bauen die großen Granitsteine der unteren Reihe nur provisorisch ein als Wellenbrecher. Wir werden den Wasserstand konsequent beobachten und sobald der Pegel sinkt, uns reicht schon ein halber Meter, plus-minus, dann setzen wir die erste Reihe.“

 

Angenommen, der Wasserstand sinke diesen Winter nicht mehr und es ergäben sich im nächsten Winter ähnliche Probleme, dann müsse die LGS mit einer intensiven technischen Wasserhaltung arbeiten, das heißt abdichten und auspumpen. Der Zeitplan, so der Geschäftsführer, sei gegenwärtig nicht gefährdet.

 

Zum Stand des Pflanzenhauses, einem städtischen Projekt mit Unterstützung durch die Landesgartenschau Überlingen 2020 GmbH, sagte Leitner: „Die vorgesehene Funktionsausschreibung wurde von der Abteilung Grünflächen, Umwelt und Forst in die Wege geleitet. Die technischen Vorgaben für die Ausschreibung werden derzeit mit dem Planungsbüro abgestimmt.“