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Gemeinderat entlastet LGS-Geschäftsführung

02.08.2017

Einstimmig genehmigte der Überlinger Gemeinderat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2016 der Landesgartenschau Überlingen 2020 GmbH und entlastete Geschäftsführung und Aufsichtsrat. Das Gremium folgte der Beschlussvorlage, wonach der Jahresfehlbetrag in Höhe von 59.391,31 Euro mit dem vorhandenen Gewinnvortrag in Höhe von 61.197,18 Euro verrechnet wird. Der übersteigende Betrag in Höhe von 1.805,87 Euro (Bilanzgewinn) wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

LGS-Geschäftsführer Roland Leitner skizzierte in seinem Bericht zum Jahr 2016 die wichtigsten Schritte vom Beschluss des Rahmenplans im Januar im Gemeinderat bis zum Spatenstich im Oktober und den beginnenden Bauarbeiten. Aktuell war in den vergangenen Wochen der zweite Bauabschnitt für den Uferpark ausgeschrieben worden. „Im Vergleich zum 1. Bauabschnitt haben sich leider die Einheitspreise deutlich erhöht. Insbesondere bei nicht alltäglichen Arbeiten und Bautechniken mussten erhebliche Preissprünge verzeichnet werden“, so Roland Leitner.

 

„Die Ursache liegt im konjunkturellen Umfeld, das sich allgemein, auch regional und insbesondere in der Bauwirtschaft, signifikant geändert hat. Die Firmen verfügen derzeit über volle Auftragsbücher und durch die gute Lage am Arbeitsmarkt sind auch der Erhöhung der Kapazitäten enge Grenzen gesetzt“, so der Geschäftsführer. Dennoch kann das LGS-Kernbudget von 10,8 Millionen Euro nach derzeitigen Stand eingehalten werden.

 

Auch die Arbeiten für das städtische Korrespondenzprojekt Uferpromenade wurden zwischenzeitlich ausgeschrieben, vier Firmen gaben ihre Angebote ab. Die Vergabe an das mindestbietende Unternehmen steht kurz bevor. Leitner: „Wir bewegen uns mit einer Summe von 1,153 Millionen Euro innerhalb der dafür vorgesehenen Budgets.“

 

Baubeginn an der Uferpromenade 

Im Oktober beginnen die Arbeiten an der Uferpromenade vom Gebäude „Fauler Pelz“ bis zum Mantelhafen und schließen dort die Flächen westlich des Mantelhafenbeckens bis zur Hafenstraße ein. Neben der Neuordnung der Pflanzquartiere und der Steigerung der Aufenthaltsqualitäten ist die bessere Begehbarkeit der Flächen für alle Nutzergruppen durch neue Beläge (Naturstein Porphyr und Granit, gesägt), Hauptziel der anstehenden Maßnahme (barrierefreie Uferpromenade). Die PKW-Stellflächen westlich des Mantelhafenbeckens werden bis auf die erforderlichen Stellplätze der Wasserschutzpolizei entfernt, der Bereich wird gestalterisch neu geordnet.