23. Oktober 2018

Bauarbeiten in Menzinger Gärten im Zeitplan

Seit knapp zwei Monaten werden die Menzinger Gärten für die Landesgartenschau im Jahr 2020 neugestaltet. Ein Blick vom Aussichtspunkt Pfeifenlöters Ruh zeigt, wie viel sich auf dem knapp 4000 Quadratmeter großen Gelände schon verändert hat. Gut erkennbar ist beispielsweise der Pflegeweg zwischen dem nördlichen und südlichen Teil der Gärten.

Die Bauarbeiten liegen voll im Zeitplan. Momentan konzentrieren sie sich auf den südlichen Bereich, in dem, passend zur vorherigen Nutzung, erneut Kleingartenkarrees angelegt werden. Die insgesamt 17 Flächen in unterschiedlichen Größen sind modelliert und kleine Gräben für die Hecken ausgehoben. Ab Ende Oktober und Anfang November sollen dort Eiben gesetzt werden, damit die Pflanzen bis 2020 genügend Zeit haben, fest einzuwachsen. Die Wege zwischen den Gärten wurden leicht verbreitert, um sie später mit Schubkarren bequem nutzen zu können. Auch die ersten Treppenstufen wurden gesetzt, um die Höhenunterschiede im unteren Bereich überwinden zu können.

Nach der Landesgartenschau sind die Menzinger Gärten grundsätzlich öffentlich zugänglich, anders als bisher, und die Kleingartenkarrees können wieder genutzt werden. Der obere Teil der Menzinger Gärten wird ein zusätzliches kleines Naherholungsgebiet mit Spielplatz und Aussichtsterrasse mitten in der Stadt, von dem Überlingen langfristig profitieren wird. Ein Teil des Geländes, wie etwa der Steilhang, an dem 2020 Weinreben wachsen sollen, ist bereits modelliert. Alle weiteren Baumaßnahmen sind für Anfang 2019 geplant, wenn die meisten Arbeiten im Südteil der Gärten abgeschlossen sind.

Die Menzinger Gärten sind vom 23. April bis 18. Oktober 2020 einer von fünf Ausstellungsbereichen der Landesgartenschau. Passend zu ihrer Geschichte als Gartenanlage für Selbstversorger soll es dort unter anderem Kräutergärten, Hochbeete und blumige Gartenbilder geben.