News

Garten- und Landschaftsbauer planen „schwimmende Gärten"

23.06.2017

Garten- und Landschaftsbauer aus Überlingen und der Bodenseeregion haben sich in einem ersten Treffen im Sitzungssaal des Rathauses mit dem Thema Schaugärten bei der Landesgartenschau Überlingen 2020 befasst. Mit dabei war auch die Insel Mainau. Die Gärten zählen stets zu den Publikumsmagneten einer jeden Gartenschau, und der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V. hatte nicht nur Mitglieder, sondern alle Gartenbaubetriebe der Region zum Gedankenaustausch eingeladen.

 

Das Interesse an der Veranstaltung war ebenso groß wie die Begeisterung der Betriebe über die Idee, das Wasser des Bodensees als Ausstellungsfläche zu nutzen. Wie die temporären „schwimmenden Gärten“ im Uferbereich vor der Geschäftsstelle der Landesgartenschau GmbH realisiert werden sollen, werden die Garten- und Landschaftsbauer in den kommenden Wochen beraten. Als nächstes soll gemeinsam ein tragfähiges Konzept erarbeitet werden, das alle Aspekte, vor allem auch die Technik, berücksichtig. Jeder, der mitmacht, kann mit einem eigenen Garten vertreten sein. „Das Wasser hat so viel Potenzial, das sollten wir nutzen, zumal unsere gesamte Ausstellungsfläche insgesamt eher klein ist im Vergleich zu anderen Landesgartenschauen“, sagte LGS-Geschäftsführer Martin Richter.

 

Die Betriebe investieren für gewöhnlich enorme Summen in ihre Ausstellungsbeiträge, die Zuschüsse vom Verband und der LGS GmbH decken nur einen geringen Teil des finanziellen Aufwands. „Die Möglichkeit, uns hier am Bodensee mit schwimmenden Gärten zu präsentieren ist allerdings einmalig. Umso mehr freue ich mich, dass gleich so viele Betriebe ihre Bereitschaft signalisiert haben, hier bei der Umsetzung der Idee engagiert mitzuarbeiten“, so Rainer Bierig, Geschäftsführer Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V.