Konzept

Zahlen, Daten, Fakten

Der Zuschlag

Als die Nachricht aus Stuttgart am 22. Juni 2010 eintraf, war der Jubel groß. Erstmals wird in Überlingen eine Landesgartenschau am Bodensee stattfinden. Überlingen hatte Nürtingen ausgestochen und kann das 1250. Stadtjubiläum im Rahmen einer Landesgartenschau feiern.

 

Der Wettbewerb

Im Mai 2012 wurde der einstufige offene landschaftsarchitektonische Ideen- und Realisierungswettbewerb europaweit ausgeschrieben, 27 Arbeiten gingen mit Tarnnummern in die Jurierung. Im Oktober 2012 tagte das Preisgericht und kürte das Büro relais Landschaftsarchitekten Stuttgart zum Sieger. Begründung: Die Planer stellen dem urbanen Ufer der historischen Altstadt einen konsequent landschaftlich geprägten Entwurf gegenüber, mit weichen Formen in der Geländegestaltung. Die Arbeit greift in ausgezeichneter Weise bestehende Elemente der lokalen Landschaft auf und führt sie zu einem für Überlingen spezifischen Entwurf zusammen. Auf der Basis der preisgekrönten Entwürfe erfolgte die weitere Planung der Landesgartenschau 2020.

 

Die GmbH

Am 15. Mai 2014 gründeten die Stadt Überlingen und die Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen mbH, bwgrün.de, die Landesgartenschau Überlingen 2020 GmbH. Die Stadt hält ein Stammkapital in Höhe von 66,67 Prozent. Gleichzeitig wurde der Durchführungsvertrag, der die Zusammenarbeit der beiden Gesellschafter regelt, unterzeichnet. Die Gesellschaft ist über drei Organe organisiert: Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Gesellschafterversammlung.

 

Der Haushalt

  • Durchführungshaushalt: 10 Millionen Euro, städtischer Anteil 2 Millionen Euro
  • Daueranlagen (Uferpark und Grünvernetzung): 10,3 Millionen Euro

Fünf Millionen Euro erhält Überlingen aus dem Förderprogramm „Natur in Stadt und Land“ des Landes. 5,8 Millionen Euro muss die Stadt selbst finanzieren. Weitere Fördermöglichkeiten werden geprüft und beantragt.

 

Das Gelände

  • Uferpark West: rund sechs Hektar
  • Mantelhafen: rund ein Hektar
  • Ausstellungsflächen in bestehenden öffentlichen Anlagen einschließlich Stadtgarten und Gräben: rund 11,5 Hektar

 

Der Zeitplan

  • Herbst 2016: Baubeginn 1. Bauabschnitt Uferpark
  • Herbst 2017: Baubeginn 2. Bauabschnitt Uferpark
  • Herbst 2017: Baubeginn Uferpromenade
  • Herbst 2018: Beginn der ersten Arbeiten für das Ausstellungsjahr
  • Herbst 2019: Fertigstellung Daueranlagen